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AS 60 Premium
Canada 1985
Maschine
CN 2010
FD 1600
TR2500
Maschine

Ein Überblick über die Firmengeschichte von LEO Feinwerktechnik

Das Familienunternehmen LEO Feinwerktechnik wurde 1976 von Reinhard Leo und seiner Ehefrau Helga Leo gegründet. Bereits im Jahr nach der Gründung stellte sich Erfolg bei der Umsetzung des Unternehmensziels ein: die Herstellung und der Vertrieb von Nahtspiralen.

Nur drei Jahre nach der Unternehmensgründung war 1979 der erste Wickelautomat zur Herstellung von Kunststoffspiralen für Spiralsiebe, eine Maschine vom Typ „TR-2000“, marktreif. Mit dem Bau und Vertrieb von Spiralmaschinen bekam das Unternehmen einen zweiten Geschäftsbereich.

Weitere drei Jahre später konnten 1982 die Maschinen des Typs „FD-1600“ vorgestellt werden. Mit diesen Maschinen wurde es möglich, Spiralen aus Flachmaterial zu wickeln. Zudem wurde mit dieser Maschine die von der Firma LEO patentierte Kontaktheizung erstmals vorgestellt, die gegenüber den althergebrachten Infrarotheizungen zahlreiche Vorteile bietet.

1984 erschien der nächste Maschinentyp, die „UVS-2000“. Damit wurde die fortschrittliche Kontaktheizung mit allen ihren Vorteilen auch für die Herstellung von Spiralen aus Rundmaterial verfügbar.

In den folgenden Jahren wurden die Beziehungen zu den Kunden intensiviert. Daraus resultierten zahlreiche Detailverbesserungen und kundenspezifische Anpassungen an den Maschinen, aber auch Entwicklungen auf Kundenwunsch, zum Beispiel eine Maschine zur Herstellung von runden, endlosen PVC-Spiralen zum Binden von Ringbüchern.

Zudem begannen in diesen Jahren die Vorbereitungen zur Übergabe des Unternehmens an die Folgegeneration. Neben Martin Leo konnten neue Spezialisten hinzu gewonnen werden, die ihr Wissen und Engagement sowie ihre Ideen in das junge Unternehmen einbrachten und anfingen, den immensen Erfahrungsschatz aufzubauen, der heute das größte Kapital des Unternehmens ist.

1995 erfolgte eine Innovation im ursprünglichen Geschäftsfeld, der Spiralherstellung. Die Firma LEO konnte mit „LEO-ZIP“ vorkonfektionierte Transportbandverbinder mit LEO Nahtspiralen anbieten.

Kurz darauf, 1997, war die Entwicklung der ersten eigenen, serienmäßigen Spiralfügemaschine AS-60 abgeschlossen. Die Maschine fügt halbautomatisch Spiralsiebsegmente in einer einstellbaren Länge. Während der Bediener das gerade von der Maschine gefügte Segment manuell mit dem vorhergehenden verbindet, fügt die Maschine bereits das nächste Segment. Dieser Prozess wird wiederholt, bis die gewünschte Gesamtlänge erreicht ist.

1998 wurde die Firma LEO nach ISO 9001 zertifiziert. Parallel dazu wurden alle angebotenen Wickelmaschinen modernisiert. Seit 1999 wurde von allen Baureihen eine vollständig neue Generation angeboten.

2001 wurde das 25jährige Firmenjubiläum gefeiert.

Bereits 2003 wurde das Potential der 1999 erschienenen Maschinengeneration durch Feinarbeit besser ausgenutzt. Den Kunden konnte nun bei den Wickelautomaten eine deutlich gesteigerte Produktivität geboten werden – mit deutlich höherem Drehzahlniveau begann das „high-speed“-Zeitalter in der Spiralherstellung.

Schon seit einigen Jahren lieferte LEO auf ausdrücklichen Kundenwunsch Steckdrähte. Seit 2004 werden Steckdrähte offiziell angeboten. Gleichzeitig wurde das Angebot ausgeweitet. Durch innovative, besonders hochwertige Materialien konnte eine herausragende Qualität erzielt werden. Schließlich stellte LEO ein neues Nummerierungssystem vor, das alle Eigenschaften des Steckdrahtes in einer einfach verständlichen Bestellnummer vereint.

Nach den Fortschritten im Bereich des Wickelns folgte 2005 als bahnbrechende Innovation ein vollautomatischer Fülltisch „STU-30“. Ein Jahr später gelang es, Fügen und Füllen in einem einzigen Arbeitsgang zu vereinen. Die AS-60/Combination führt beide Arbeitsgänge in einem Prozessschritt durch.

Auf Kundenwunsch hin wurde 2010 eine unabhängige Maschinenlinie vorgestellt. Mit den neuen Maschinen CN-2010, FD-2010, AS-2010 und STU-2010 wurde besonderes Augenmerk auf Wirtschaftlichkeit in der Anschaffung gelegt. Die Maschinen sind beispielsweise für Unternehmen gedacht, die sich erstmals auf dem Spiralmarkt etablieren möchten. Selbstverständlich gab es keine Kompromisse bezüglich der Qualität der Maschine.

Nachdem 2014 viel Forschungsarbeit geleistet wurde, stellt die Firma LEO als neueste Entwicklung wieder eine neue Generation der Wickelmaschinen vor. Topmodell ist die neue FD-2300, die Flachmaterial mit bis zu 2300 U/min wickelt – ein Produktivitätszuwachs von nahezu 40%. Für die Besitzer von Maschinen des Typs FD-1600 gibt es gute Nachrichten: wir haben einen Teilesatz zur Nachrüstung auf die höhere Drehzahl entwickelt. Die Wickelmaschinen der TR- und UVS-Serien leisten mittlerweile bis zu 2500 Umdrehungen. Möglich wurde dieser Leistungszuwachs durch Neuerungen im Bereich der Steuerung und der Mechanik.

Neue Ideen für die kommenden Jahre liegen bereits bei LEO Feinwerktechnik in den Schubladen. Das Unternehmen wird durch stetige Innovationen und Weiterentwicklungen weiterhin Partner in der fortschrittlichen Spiralherstellung sein.

Im laufenden Jahr 2016 darf eines nicht unerwähnt bleiben: LEO Feinwerktechnik wird 40 Jahre! Wir freuen uns, dieses Jubiläum zu feiern und dabei auf die gemeinsamen Erfolge mit unseren Kunden und Lieferanten zurückzublicken.